Johann Schmidbergers historische Schmiedekunstwerke entstehen auf historischen Boden. Die Schmidten bei der Lacken in Molln, Oberösterreich besteht seit dem 14. Jahrhundert seit 200 Jahren wird sie von den Vorfahren des heutigen Meisters betrieben.

Den Vorbesitzern verlieh Kaiserin Maria Theresia um 1750 das Privileg der „Theserianischen Schmiedegerechtigkeit“. Im Grundbuch aus dem 18. Jahrhundert findet man die Eintragung „Auf diesem Hause haftet die Schmiedegerechtigkeit“. Es wurde nur solchen Meisterbetrieben gewährt, die seit mind. 200 Jahren ununterbrochen bestanden hatten.

Das Schmiedegebäude das nach der Haager Konvention als Kulturdenkmal international geschützt ist erhielt seine heutige Form durch eine Erweiterung im Jahre 1688. Sicher seit damals, wahrscheinlich aber schon länger, sind das Schmiedegewölbe und die Schmiedeeinrichtung unverändert geblieben. Die Vorfahren der Familie Schmidberger waren immer selbstständige Schmiedemeister und ihre Schmiedetradition reicht bis in das Mittelalter zurück. Ich Johann Schmidberger 1951 geboren in Molln, habe von 1966 bis 1969 in der Schmiede Meines Vaters das Schmiedehandwerk erlernt. 1978 habe ich die Meisterprüfung abgelegt und bin seit 1980 selbständig. Ich habe mich von da an der Faszination der alten Schmiede-Kunst verschrieben.

Außer den einfachen Kampfwaffen, stellen wir auch Prunkwaffen aus verschiedenen Materialien, wie Bronze, Silber, Halbedelsteine, Vergoldgung, sowie Trabanten-Hellebarden nach alter Ätztechnik her.

Unsere Schwerter werden aus Vergütungsstahl geschmiedet, geschliffen, gehärtet, geprüft, poliert und sind für den Schaukampf geeignet. Wir fertigen auch Schwerter und andere Waffen nach eigenen Wünschen und Vorstellungen (Zeichnungen oder Fotos an).

Unsere Schwerter, Blankwaffen und Harnische findet man in bekannten Opern- und Schauspielhäusern im In- und Ausland, Museen, bei Sammlern, historischen Vereinen und Mittelalterveranstaltungen, bei Turnieren und Schaukämpfen.