
Der Name Italien kommt von „Vituli“ – Jungstier. Um 1000 v.Chr. wandern die indogermanischen Italiker und illyrische Stämme ein, also unterschiedliche Stämme, die sich auch an verschiedenen Gebieten niederliessen. Die latinische Gruppe in Latium und am Tiber, die Sabiner ebenfalls am Tiber. Um 900 v. Chr. wandern die kleinasiatischen Etrusker ein. Sie waren besser bewaffnet und konnten so ein grosses Gebiet an der Westküste Italiens, vom Arno bis zum Tiber unterwerfen. Mehrere Städte entstanden. Um 750 v. Chr. wurde die Stadt Rom auf den 7 Hügeln gegründet. Sie liegt am Tiber, auf dem man mit dem Schiff bis zum Meer fahren kann und ist umgeben von Sümpfen und somit leicht zu verteidigen.
Der Sage nach wurden die Zwillinge Romulus und Remus ausgesetzt und von einer Wölfin aufgezogen. Nach ihrer Rettung erhielten sie später die Erlaubnis eine Stadt zu gründen. Romulus zog mit dem Pflug eine Furche, Remus hüpfte drüber und Romulus schlug ihn nieder mit den Worten: „So soll es jedem ergehen, der über meine Mauern springt“. 37 Jahre lang regierte Romulus, bis er bei einer Sonnenfinsternis mit einem feurigen Wagen zum Himmel fuhr.
In der Zeit zwischen 750 und 510 v.Chr. herrschten die sagenhaften 7 Könige über die Stadt: Romulus, Numa Pompilius, Tullus Hostilius, Ancus Marcius, Tarquinius Priscus, Sevius Tullius und Tarquinius Superbus.
Um 600 v.Chr. schlossen sich die mächtigsten Städte zu einem Zwölfstädtebund zusammen. Mit der Zeit reichte ihre Macht bis Norditalien. Außerdem hatten sie auch eine gut funktionierende Flotte. 540 v. Chr. landeten sie einen Sieg gegen die griechische Flotte vor Korsika. Danach waren sie die Herrscher über das Nord-West Mittelmeer. Der König war oberster Heerführer, Priester und Richter des Imperiums. Ihn beriet die Ältestenversammlung und die Priesterschaft. Um 500 wurde der König von den vornehmen Familien Roms gestürzt. Ende der Königszeit: Rom wird Republik.